Syndax Pharmaceuticals Aktie fällt über 11% nach gescheiterter Medikamentenstudie
Syndax Pharmaceuticals gab bekannt, dass das Medikament Axatilimab den primären Endpunkt in der Phase-2-MAXPIRe-Studie für idiopathische Lungenfibrose (IPF) nicht erreichte. Dies führte zu einem deutlichen Kursrückgang der Aktie bei Börseneröffnung.

Die Aktie von Syndax Pharmaceuticals (NASDAQ: SNDX) verzeichnete am 13. Oktober 2026 einen Kursrückgang von über 11%, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, dass sein Medikament Axatilimab den primären Endpunkt der Phase-2-MAXPIRe-Studie zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) nicht erreicht hat. Die Aktie eröffnete bei etwa 14,61 US-Dollar, was einem Rückgang von 11,72% gegenüber dem Schlusskurs des Vortages entspricht.
Die Studie mit 145 Patienten untersuchte die jährliche Abnahmerate der forcierten Vitalkapazität (FVC), ein wichtiges Maß für die Lungenfunktion. Die Ergebnisse zeigten keinen Vorteil für Axatilimab in Bezug auf diesen primären Endpunkt. Syndax hat erklärt, dass es die Weiterentwicklung von Axatilimab für IPF nicht verfolgen wird, während die Programme zur Graft-versus-Host-Krankheit (GVHD) fortgesetzt werden.
Nach dieser Ankündigung wurden Investoren über mögliche Untersuchungen wegen potenzieller Verstöße gegen das Wertpapierrecht informiert. Aktionäre, die durch den Kursrückgang der SNDX-Aktie finanzielle Verluste erlitten haben, werden ermutigt, sich an die entsprechenden Anwaltskanzleien zu wenden, um Informationen über mögliche Rückgewinnungsoptionen zu erhalten.
Dieses Ergebnis stellt einen Rückschlag für das IPF-Programm von Syndax dar. Frühere Aussagen des Unternehmens, einschließlich Kommentaren im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Finanzergebnissen des vierten Quartals 2025 im Februar 2026, hatten Vertrauen in das Studiendesign und die potenziellen Ergebnisse zum Ausdruck gebracht, was die berichteten Ergebnisse besonders enttäuschend macht.