Synopsys und NVIDIA verbessern KI-Arbeitsabläufe in der Chipentwicklung
Synopsys hat neue, autonome KI-gestützte Arbeitsabläufe für Chip- und Systemdesign in Zusammenarbeit mit NVIDIA vorgestellt. Diese Fortschritte zielen darauf ab, Designprozesse erheblich zu beschleunigen und die Produktionseffizienz zu steigern.

Sunnyvale, Kalifornien – Synopsys hat auf der DAC Chips to Systems Conference 2026 neue, vollständig autonom agierende KI-gesteuerte Arbeitsabläufe für das Chip- und Systemdesign vorgestellt. Die in Partnerschaft mit NVIDIA entwickelte Technologie nutzt NVIDIA Nemotron, die beschleunigte Computerplattform von NVIDIA, sowie die NVIDIA OpenShell-Runtime.
Die neuen Fähigkeiten sollen als Multiplikator für Ingenieurteams dienen, indem sie zeitaufwändige Aufgaben wie Chipverifizierung und thermische Simulationen automatisieren. Laut Synopsys kann der vollständig autonome Verifizierungsprozess für das Design die Zeit bis zur validierten RTL (Register Transfer Level) um das bis zu 50-fache beschleunigen und eine zusätzliche Abdeckung von 20 Prozent erzielen.
Das Unternehmen präsentierte zudem autonome Arbeitsabläufe für computergestütztes Engineering (CAE) für das Wärmemanagement und die Kühlung elektronischer Geräte. Diese Werkzeuge sind darauf ausgelegt, Einrichtung, Vorverarbeitung und Nachverarbeitung autonom und in einem Bruchteil der Zeit durchzuführen, die für manuelle Ansätze benötigt wird.
Synopsys hat zudem sein Portfolio an GPU-beschleunigten Produkten erweitert, darunter PrimeSim SPICE-Simulationen, die bis zu 18-mal schneller sind. Die Integration von KI in diese Designprozesse soll Entwicklungszyklen verkürzen und die Systemleistung verbessern.