📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

Systematische Anlagestrategien entwickeln sich, um "Quant-Winter" zu vermeiden

Die Analyse von Man Group deutet darauf hin, dass sich quantitative Anlagestrategien hinsichtlich makroökonomischer Sensitivität und Faktorendrängung weiterentwickelt haben und sie somit potenziell auf zukünftige Marktstörungen vorbereitet sind.

11. Juli 2026
Systematische Anlagestrategien entwickeln sich, um "Quant-Winter" zu vermeiden
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Einige institutionelle Investoren haben Bedenken hinsichtlich eines möglichen neuen "Quant-Winters" geäußert. Die Forschung der Man Numeric Unit von Man Group in New York legt jedoch nahe, dass sich moderne quantitative Strategien erheblich weiterentwickelt haben und sie potenziell in die Lage versetzen, Marktstörungen ähnlich früheren "Quant-Wintern" zu bewältigen.

Die Studie identifizierte zwei Hauptursachen für die unterdurchschnittliche Performance früherer quantitativer Strategien: ungünstige makroökonomische Umgebungen und die Empfindlichkeit, die durch Faktorendrängung verursacht wird. Viele traditionelle Anlagefaktoren wie Wert (Value) und Momentum sind von Natur aus an Konjunkturzyklen gebunden und können in bestimmten Wirtschaftsphasen oder Übergängen eine unterdurchschnittliche Performance aufweisen.

Man Numeric führt den "Macro Scope"-Rahmen ein, der vier verschiedene makroökonomische Regime identifiziert, die unterschiedliche Anlageumgebungen erfassen. Dazu gehören Krise/Rezession, wirtschaftliche Erholung, Wirtschaftsexpansion und Stagflation/Langsamflation. Dieser Ansatz zielt darauf ab, quantitative Strategien dabei zu unterstützen, unterschiedliche Marktbedingungen zu erkennen und darauf zu reagieren.

Laut der Analyse stellen die aktuellen Anlageprozesse bei einigen quantitativen Firmen einen Paradigmenwechsel hin zu größerer Diversifizierung, Dynamik und makroökonomischer Widerstandsfähigkeit dar. Diese Entwicklung zielt darauf ab, sie von den Treibern früherer Abschwünge zu isolieren und möglicherweise eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen zukünftige Marktinstabilität zu bieten.

Originalquelle: man.com