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Technologie

T-Mobile verlagert Zehntausende virtuelle Maschinen wegen Rechtsstreit von VMware weg

T-Mobile fordert ein Gericht in New York auf zu entscheiden, dass Broadcom vertraglich verpflichtet war, die unbefristeten VMware-Lizenzen weiterhin zu unterstützen.

1. Juli 2026
T-Mobile verlagert Zehntausende virtuelle Maschinen wegen Rechtsstreit von VMware weg

T-Mobile hat in New York eine Klage eingereicht, mit der das Unternehmen ein Gerichtsurteil erwirken will, das Broadcom vertraglich zur Fortführung der Unterstützung für seine unbefristeten VMware-Lizenzen verpflichtet. Gleichzeitig ist das Unternehmen dabei, Zehntausende von virtuellen Maschinen aus der VMware-Umgebung auszulagern, eine Maßnahme, die zeitgleich mit dem rechtlichen Vorgehen erfolgt.

In seiner Klageschrift gab T-Mobile an, VMware-Software über rund 303.140 CPU-Kerne zu nutzen, die Zehntausende von virtuellen Maschinen unterstützen. Das Unternehmen hat bereits mit der Migration weg von VMware begonnen und räumt ein, dass die Verlagerung von über 1.000 Anwendungen zeitaufwendig und technisch anspruchsvoll ist.

Die Klage, über die zuerst The Register berichtete, wurde im August 2025 beim Supreme Court des Staates New York eingereicht. Dieser Rechtsstreit verdeutlicht die Komplexität, mit der Unternehmen bei Softwarelizenzvereinbarungen konfrontiert sind, insbesondere nach Übernahmen, bei denen sich Supportbedingungen und Integration erheblich ändern können.

Für die Zukunft wird erwartet, dass T-Mobile seine Softwareinfrastruktur weiter diversifiziert, um die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu verringern. Die Entscheidung, sich von VMware zu trennen, könnte ähnliche Entscheidungen bei anderen Großunternehmen beeinflussen und wirft breitere Fragen über die Zukunft von Softwarelizenzen und Anbieterbeziehungen im Technologiesektor auf.

Originalquelle: arstechnica.com