T-Mobile strebt Wachstum jenseits des Mobilfunkgeschäfts an
Unter CEO Srini Gopalan fokussiert sich T-Mobile auf Breitbanddienste und den B2B-Bereich, während die hauseigene Challenger-Kultur erhalten bleiben soll.

Nach der Fusion mit Sprint im Jahr 2020 hat sich T-Mobile von einem kleinen Marktteilnehmer zu einem Branchenriesen entwickelt. Mit einem Umsatz von 88,3 Milliarden Dollar im Jahr 2025 und einem Marktwert von etwa 167 Milliarden Dollar behauptet sich das Unternehmen erfolgreich gegen Wettbewerber wie Verizon und AT&T.
CEO Srini Gopalan, seit einem Jahr im Amt, betont, dass die Größe des Unternehmens nicht zu einer bürokratischen Trägheit führen darf. Er setzt weiterhin auf eine „Disruption zugunsten des Kunden“ und verpflichtet Führungskräfte zur regelmäßigen Arbeit an der Kundenfront. Gleichzeitig wurden neue Anreizprogramme für Mitarbeiter gestartet, um die Unternehmenskultur zu stärken.
Das Unternehmen plant, sein Geschäftsmodell deutlich zu erweitern. Neben dem angestammten Mobilfunkgeschäft investiert T-Mobile verstärkt in Breitbandlösungen für Privathaushalte, B2B-Dienstleistungen und Finanzprodukte. Ein neues, flexibles Preismodell namens T-Mix soll Kunden zudem mehr Freiheit bei der Auswahl von Zusatzdiensten bieten. Für das Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Zuwachs von etwa einer Million Mobilfunkverträgen.