T-Mobile US und Sprint ändern Fusionsvereinbarung
T-Mobile US und Sprint haben ihre Fusionsvereinbarung geändert, um die Unternehmen zu verschmelzen und das neue T-Mobile zu gründen. Die Änderungen wurden von den Großaktionären vereinbart.

T-Mobile US und Sprint Corporation haben ihre Vereinbarung zur Geschäftskombination (BCA) geändert, um die Unternehmen zu fusionieren und das neue T-Mobile zu schaffen. Die Mehrheitsaktionäre beider Unternehmen, die Deutsche Telekom AG und die SoftBank Corp. aus Tokio, haben der Änderung zugestimmt.
Gemäß der ursprünglichen Vereinbarung erhalten Sprint-Aktionäre weiterhin ein festes Umtauschverhältnis von einer T-Mobile US-Aktie für 9,75 Sprint-Aktien. Zusätzlich wird SoftBank im Rahmen der Änderung rund 48,8 Millionen Aktien, die sie im Rahmen der Fusion erworben hat, nach Abschluss der Transaktion an New T-Mobile zurückgeben. Dies führt zu einem effektiven Umtauschverhältnis von etwa 11,00 Sprint-Aktien für jede T-Mobile-Aktie unmittelbar nach Abschluss der Fusion.
Nach dem Aktientausch und der Rückgabe der Aktien durch SoftBank werden die Deutsche Telekom voraussichtlich etwa 43 Prozent und SoftBank rund 24 Prozent der Aktien an New T-Mobile US halten. Die verbleibenden 33 Prozent der New T-Mobile-Aktien werden von öffentlichen Aktionären gehalten. Im Zusammenhang mit der Aktienrückgabe durch SoftBank hat T-Mobile US zugestimmt, SoftBank die zurückgegebenen Aktien erneut auszustellen, wenn New T-Mobile US innerhalb eines festgelegten Zeitraums bestimmte Aktienkursschwellenwerte erreicht.
Die Änderung verlängert auch das Enddatum der BCA auf den 1. Juli 2020. Die Änderungen haben keine Auswirkungen auf die zuvor von T-Mobile geäußerten Prognosen hinsichtlich der Synergien, der langfristigen Profitabilität und der Cash-Generierung von New T-Mobile. Die Fusion von T-Mobile und Sprint unterliegt weiterhin bestimmten Abschlussbedingungen.