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Gesundheit

Tagrisso in den USA zugelassen für inoperable, Stadium III EGFR-mutierte Lungenkarzinome

Die US-amerikanische FDA hat AstraZenecas Tagrisso (Osimertinib) für Patienten mit inoperablem, Stadium III EGFR-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom zugelassen. Die Zulassung erfolgt nach einer Chemoradiotherapie.

26. Juni 2026
Tagrisso in den USA zugelassen für inoperable, Stadium III EGFR-mutierte Lungenkarzinome
Bild ist eine KI-generierte Illustration

AstraZenecas Tagrisso (Osimertinib) wurde in den Vereinigten Staaten für erwachsene Patienten mit inoperablem, Stadium III EGFR-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) zugelassen. Die Zulassung gilt für Patienten, deren Erkrankung nach gleichzeitiger oder sequenzieller platinbasierter Chemoradiotherapie (CRT) nicht fortgeschritten ist.

Die Entscheidung der Food and Drug Administration (FDA) basiert auf den Ergebnissen der globalen Phase-III-Studie LAURA. Die Daten zeigten, dass Tagrisso das Risiko für eine Krankheitsprogression oder Tod im Vergleich zu Placebo um 84 % reduzierte. Das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) betrug 39,1 Monate für mit Tagrisso behandelte Patienten, verglichen mit 5,6 Monaten in der Placebo-Gruppe.

Suresh Ramalingam, MD, Executive Director des Winship Cancer Institute der Emory University, bezeichnete die Zulassung als einen großen Durchbruch. Er betonte, dass Patienten, die Tagrisso in der LAURA-Studie erhielten, über drei Jahre ohne Krankheitsprogression lebten, was die Bedeutung der Früherkennung und Testung auf EGFR-Mutationen unterstreicht.

AstraZeneca gab an, dass die Zulassung die kritische Versorgungslücke für Patienten mit diesen Mutationen schließt, die bisher keinen Zugang zu zielgerichteten Therapien hatten. Tagrisso ist bereits für andere Stadien des EGFR-mutierten NSCLC zugelassen, einschließlich der adjuvanten Behandlung im Frühstadium.

Originalquelle: astrazeneca.com