Tagrisso plus Chemotherapie zeigt fast vier Jahre Gesamtüberlebenszeit in Lungenskrebsstudie
AstraZenecas Tagrisso in Kombination mit Chemotherapie ergab eine mediane Gesamtüberlebenszeit von fast vier Jahren bei fortgeschrittenem EGFR-mutiertem Lungenkrebs.

Die Kombination von AstraZenecas Medikament Tagrisso (Osimertinib) mit Chemotherapie hat ein statistisch signifikantes und klinisch bedeutsames verbessertes Gesamtüberleben (OS) bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit EGFR-Mutation im Erstlinien-Setting gezeigt.
Die endgültige Analyse der FLAURA2 Phase-III-Studie ergab eine mediane OS von 47,5 Monaten für den Arm mit Tagrisso plus Chemotherapie, verglichen mit 37,6 Monaten für die alleinige Tagrisso-Therapie. Dies entspricht einer Risikoreduktion für den Tod um 23 % unter der Kombinationsbehandlung.
Die Ergebnisse wurden auf dem Weltkongress für Lungenkrebs (WCLC) der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) in Barcelona vorgestellt. Sie bekräftigen die Rolle von Tagrisso als Standardtherapie und Rückgratbehandlung bei EGFR-mutiertem Lungenkrebs.
David Planchard, MD, PhD, Thoracic Oncologist am Gustave Roussy Institut und Hauptprüfer der Studie, erklärte, dass die Kombinationstherapie darauf abzielt, das Überleben zu verlängern und gleichzeitig die Lebensqualität der Patienten zu erhalten. AstraZeneca merkte an, dass die Ergebnisse einen neuen Überlebensstandard für Patienten in diesem Behandlungsbereich setzen.