Taiwan Weeks 2026 zur Stärkung der globalen Kapitalmarktverbindungen
Die Konferenzreihe Taiwan Weeks hat in Taipeh begonnen. Ziel ist die Entwicklung des Standorts zu einem bedeutenden Zentrum der Vermögensverwaltung in Asien.

Die Veranstaltungsreihe "Taiwan Weeks 2026" ist am Dienstag in Taipeh mit dem Ziel gestartet, Taiwans Rolle in den globalen Kapitalmärkten auszubauen. Die von der Financial Supervisory Commission (FSC) geleitete Konferenz bringt über 400 Teilnehmer zusammen, darunter Entscheidungsträger internationaler Börsen sowie Vertreter von Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern.
Im Mittelpunkt steht der Ausbau Taiwans zu einem asiatischen Zentrum für Vermögensverwaltung. FSC-Vorsitzender Peng Jin-lung verwies auf die wirtschaftliche Stabilität, die durch die lokale Halbleiter- und KI-Industrie gestützt wird. Das gesamte Marktvolumen der taiwanesischen Börsen erreichte demnach 158 Billionen NT-Dollar (etwa 5 Billionen US-Dollar), während der ETF-Markt im asiatisch-pazifischen Raum den dritten Rang einnimmt.
Das bis zum 13. November laufende Programm umfasst mehr als 45 Foren zu Themen wie Finanzmarktinnovation, nachhaltige Finanzierung und Unternehmensführung. Experten von Unternehmen wie Nasdaq, BlackRock und Bloomberg analysieren dabei die Vernetzung von internationalem Kapital mit dem lokalen Markt.
Neben den fachlichen Diskussionen dient das Programm auch der Förderung junger Unternehmen. Ein spezieller Fokus liegt auf dem „TiBOOST“-Programm, das KI-Startups mit internationalen Investoren vernetzen soll, um das wirtschaftliche Wachstum weiter zu diversifizieren.