T.D. Jakes Foundation empfiehlt Content-Creator-Strategien für den Non-Profit-Sektor
Die T.D. Jakes Foundation fordert gemeinnützige Organisationen dazu auf, ihre Sichtbarkeit durch Methoden aus der Creator-Ökonomie zu erhöhen, um sich im Wettbewerb um Spenden zu behaupten.

Angesichts der Tatsache, dass Privatpersonen den Großteil der Spendengelder stellen, müssen gemeinnützige Organisationen ihre Strategien zur Mittelbeschaffung anpassen. Kelley Cornish, CEO der T.D. Jakes Foundation, betont, dass finanzielle Unterstützung in der heutigen Medienlandschaft eng mit der erzeugten Aufmerksamkeit verknüpft ist.
Nach Angaben von Giving USA 2025 erreichten die Spenden in den USA im Jahr 2024 ein Volumen von 592,5 Milliarden Dollar, wobei zwei Drittel von Einzelpersonen stammten. Diese Verschiebung weg von der rein institutionellen Förderung hin zur direkten Ansprache von Spendern macht eine professionelle Erzählweise und Reichweitenstrategien für Non-Profits unerlässlich.
Im Rahmen des T7-Gipfels in Atlanta stellt die T.D. Jakes Foundation bis zu 1,5 Millionen Dollar an Fördermitteln bereit. Gleichzeitig startet ein Fortbildungsprogramm, das Themen wie KI-Einsatz, Governance und Nachhaltigkeit umfasst, um Führungskräften im gemeinnützigen Sektor die notwendigen Fähigkeiten für ein modernes Fundraising zu vermitteln.
Cornish kritisiert, dass viele Organisationen zu sehr mit der operativen Arbeit beschäftigt sind und die Kommunikation ihrer Wirkung vernachlässigen. Ziel der Initiative ist es, Non-Profits zu befähigen, ihre Arbeit effektiver zu präsentieren, anstatt nur von der punktuellen Vergabe von Stiftungszuschüssen abhängig zu sein.