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Technologie

KI-Designgeschmack: Vom Lehrling zum Experten

Die Entwicklung der kreativen Arbeit von KI erfordert, dass sie Qualität und Stil versteht, was selbst für Experten eine Herausforderung darstellt. Expertdaten sind der Schlüssel zur Verbesserung der Designfähigkeiten von KI.

24. August 2026
KI-Designgeschmack: Vom Lehrling zum Experten

Mit der rasanten Entwicklung der KI-Technologie verbessert sich auch ihre Fähigkeit, visuelle Inhalte wie Webdesign zu erstellen, stetig. Ben Blumenrose, Mitbegründer der Venture-Capital-Firma Designer Fund und seit zwei Jahrzehnten praktizierender Designer, stellt fest, dass die Qualität KI-generierter Webseiten erheblich gestiegen ist. Auch wenn er noch die Unterschiede zwischen von Menschen und von KI gestalteten Seiten erkennen kann, sind die KI-Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser geworden und die Entwicklung wird voraussichtlich anhalten.

Die KI-Industrie arbeitet daran, die kreative Ausgabe durch präzise Bewertungsmetriken, automatisierte Tests und Werkzeuge zu verbessern. Während grundlegende Aufgaben wie die korrekte Anzahl von Fingern in KI-generierten menschlichen Händen gemeistert wurden, verschiebt sich die Herausforderung nun auf die Fähigkeit, Experten zu überzeugen und zu beeindrucken. Dies beinhaltet die Vermittlung von "Geschmack" an die KI, also die Fähigkeit zur ästhetischen Beurteilung.

Das Entwickeln von KI-Geschmack ist eine komplexe Aufgabe, die spezialisierte Daten erfordert. Im Gegensatz zu allgemeinen Modellen, die auf breiten Internet-Daten trainiert werden, müssen domänenspezifische Modelle mit kuratierten Datensätzen hochwertiger Arbeiten trainiert werden. Diese Daten müssen Expertenmeinungen und historische Trends innerhalb spezifischer kreativer Disziplinen widerspiegeln.

Unternehmen wie Figma und Krea sammeln und nutzen aktiv Designbeispiele auf Expertenniveau, um ihre KI-Modelle zu verfeinern. Sumithra Bhakthavatsalam, AI Research Lead bei Figma, merkt an, dass Standardmodelle oft Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Designqualität haben. Diego Rodriguez, Mitbegründer von Krea, betont die Notwendigkeit eines visuellen Vokabulars auf professionellem Niveau, das aus Millionen von Referenzen gesammelt wurde, um sicherzustellen, dass ihre KI-Werkzeuge den Anforderungen kreativer Fachleute gerecht werden.

Originalquelle: fastcompany.com