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Hintergründe zum Porsche-Kremer CK5

Broad Arrow Auctions beleuchtet die Historie des für die Gruppe C entwickelten Porsche-Kremer CK5.

1. November 2026

Anfang der 1980er Jahre entschied sich das Team von Kremer Racing, für die Gruppe C ein eigenes Fahrzeug zu entwerfen, anstatt bestehende Modelle lediglich umzubauen. In Kooperation mit Ekkehard Zimmermann von DP Motorsport entstand der CK5 auf Basis eines neu entwickelten Gitterrohrrahmens, der Erfahrungen aus den Porsche-Typen 908/3 und 936 integrierte.

Der CK5 verzichtete auf den damals üblichen Ground-Effect, da die tiefe Anordnung von Motor und Getriebe keinen Platz für den notwendigen Diffusor ließ. Dennoch war das Fahrzeug leistungsstark: Der 2,8-Liter-Biturbo-Motor leistete zwischen 630 und 720 PS und übertraf damit zeitweise die Werks-Porsche 956.

Eine markante aerodynamische Besonderheit war die Finne auf der Motorhaube. Ursprünglich als strukturelle Stütze für den breiten Heckflügel gedacht, um Materialermüdung vorzubeugen, verbesserte sie die Richtungsstabilität auf langen Geraden erheblich. Diese Lösung entstand durch praktische Versuche ohne die Unterstützung moderner Windkanäle.

Zwischen 1982 und 1985 wurden insgesamt zwei Fahrzeuge des Typs CK5 gebaut und bei Langstreckenrennen eingesetzt. Der Wagen gilt heute als Zeugnis der empirischen Ingenieurskunst einer Ära, in der technische Probleme durch direkte Innovation vor Ort gelöst wurden.

Originalquelle: broadarrowauctions.com