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Technologie

Natrium-Ionen-Batterien erfordern angepasste Batteriemanagementsysteme

Aufgrund abweichender Spannungsbereiche und Ladekurven sind herkömmliche Batteriemanagementsysteme für LiFePO4-Akkus nicht ohne Weiteres für Natrium-Ionen-Zellen geeignet.

4. November 2026

Der Einsatz von Natrium-Ionen-Batterien stellt neue Anforderungen an das Batteriemanagement (BMS). Nach Angaben von DALY BMS können BMS-Einheiten, die für die gebräuchlichen Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) konfiguriert sind, nicht einfach für Natrium-Ionen-Systeme übernommen werden. Die unterschiedlichen Spannungsfenster und Ladezustandskurven erfordern spezifische Anpassungen in der Überwachungslogik.

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Kalibrierung der Schutzschwellen für Über- und Unterspannung sowie in der Berechnung des Ladezustands (SOC). Da Natrium-Ionen-Zellen andere Nennspannungen aufweisen, muss zudem die Anzahl der in Serie geschalteten Zellen für die Zielspannung des Gesamtsystems neu berechnet werden. Die Verwendung falscher Parameter führt laut Experten zu Messfehlern und gefährdet den Schutz der Zellen.

DALY BMS reagiert auf diese Marktentwicklung mit der Bereitstellung spezialisierter Konfigurationen. Systementwickler sind dazu aufgerufen, die spezifischen Datenblätter ihrer Zellen einzureichen, um eine präzise Abstimmung der Abschalt- und Temperaturwerte zu ermöglichen. Dieser Prozess ersetzt die bisher verbreitete Anwendung von LiFePO4-Standardeinstellungen durch eine auf die Zellchemie zugeschnittene Konfiguration.

Originalquelle: dalybms.com