Tencent ergänzt WorkBuddy-KI-Plattform um Fernsteuerungsfunktion
Tencents WorkBuddy-Plattform bietet nun eine Fernsteuerungsfunktion, mit der Nutzer KI-Aufgaben von ihrem Smartphone aus überwachen und steuern können.

Tencent hat für seine KI-Agenten-Plattform WorkBuddy ein Fernsteuerungs-Feature eingeführt, das in Zusammenarbeit mit dem Edge One-Team des Unternehmens entwickelt wurde. Die Funktion erlaubt es Nutzern, sich über eine mobile App mit ihrem Computer zu verbinden, um laufende KI-Prozesse in Echtzeit zu verfolgen und bei Bedarf einzugreifen.
Das Werkzeug zielt darauf ab, die Lücke bei der Automatisierung von Arbeitsabläufen zu schließen, in denen menschliche Entscheidungsträger eingreifen müssen, etwa bei Anmeldeaufforderungen oder fehlenden Berechtigungen. Anstatt den Arbeitsplatz aufsuchen zu müssen, können Anwender den Vorgang direkt mobil korrigieren. Die App bietet hierfür eine virtuelle Maus sowie Tastaturfunktionen.
In puncto Sicherheit setzt Tencent nach eigenen Angaben auf einen verschlüsselten Kanal; das Unternehmen betont zudem, dass während der Sitzungen keine Bildschirminhalte oder Eingabedaten aufgezeichnet werden. Der Zugriff ist auf jeweils ein autorisiertes Mobilgerät beschränkt.
Obwohl die Funktion die Flexibilität im Alltag erhöht, steht ihre Effizienz bei hochkomplexen, rechenintensiven Aufgaben noch zur Bewährung. Für kommende Versionen kündigte Tencent erweiterte Funktionen für Unternehmenskunden an, darunter detaillierte Protokollierung und eine differenzierte Rechteverwaltung.