Terabytes an Zugangsdaten bei massivem Lieferkettenangriff offengelegt
Die Sicherheitsfirmen CloudSEK und Hudson Rock haben einen massiven Lieferkettenangriff aufgedeckt, bei dem Terabytes an Zugangsdaten kompromittiert wurden. Der Angriff zielte auf das Open-Source-Tool LiteLLM ab, das für die KI-gestützte Softwareentwicklung verwendet wird.

Terabytes an Benutzeranmeldeinformationen und Zugriffsschlüsseln, darunter Daten von großen internationalen Organisationen, wurden durch einen Lieferkettenangriff offengelegt. Der Vorfall zielte auf LiteLLM ab, ein Open-Source-Tool zur Vereinfachung der KI-gestützten Softwareentwicklung.
Die Sicherheitsfirmen CloudSEK und Hudson Rock veröffentlichten ihre Ergebnisse am Dienstag und Mittwoch. Laut den Berichten könnten die offengelegten Daten, wie Cloud-Schlüssel, Repository-Token, SSH-Schlüssel und Umgebungsvariablen, Angreifern Zugriff auf über 2.500 Organisationen verschaffen.
Die kompromittierten Zugangsdaten wurden im März während eines 40-minütigen Zeitfensters aus manipulierten Versionen von LiteLLM extrahiert, die aus dem Python Package Index Repository heruntergeladen wurden. Hudson Rock entdeckte den Vorfall nach der Analyse einer 195 TB großen Datei. Keine der Sicherheitsfirmen hat den Ursprung der offengelegten Informationen identifiziert.
Das Ausmaß des Angriffs und die Offenlegung von Daten von Unternehmen wie Microsoft, Amazon, Cisco, Samsung und Salesforce verdeutlichen die Schwachstellen in der Softwarelieferkette.