Tesla und Samsung gegen US-Zölle nach Vietnam-Untersuchung
Tesla und Samsung wehren sich gegen mögliche neue US-Zölle, die aus einer Untersuchung der geistigen Eigentumsrechte in Vietnam resultieren könnten.

Der US-Handelsbeauftragte prüft aktuell die Praxis geistiger Eigentumsrechte in Vietnam im Rahmen einer Untersuchung nach Section 301 des Handelsgesetzes. Die Frist für den Abschluss dieses Verfahrens endet am 29. November und könnte Sanktionen oder Zölle nach sich ziehen.
Tesla begründet seinen Widerstand mit den Abhängigkeiten der US-Lieferketten. Samsung, mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Milliarden US-Dollar der größte ausländische Investor in Vietnam, betont die strategische Bedeutung des Landes für die Produktion von Smartphones und Netzwerktechnik. Während diese Konzerne warnen, fordern Branchenvertreter aus den Bereichen Stahl, Holz und Solarenergie verstärkte Handelsbeschränkungen.
Die aktuelle Untersuchung findet vor dem Hintergrund einer verschärften US-Handelspolitik statt. Bereits im Juli wurden auf vietnamesische Waren pauschale Zölle von 12,5 Prozent erhoben, nachdem eine Untersuchung auf Zwangsarbeit hingewiesen hatte. Die konkrete Tragweite der nun diskutierten Maßnahmen ist noch nicht absehbar.