Tesla Model Y: Akkukapazität nach einem Jahr und 40.000 km bei 91%
Nach einem Jahr und rund 40.000 gefahrenen Kilometern wird die Akkukapazität eines Tesla Model Y auf etwa 91 % der ursprünglichen Kapazität geschätzt.

Analysen zur Kapazitätsminderung von Elektroautoakkus deuten darauf hin, dass der größte Verlust in der frühen Nutzungsphase auftritt und sich die Rate danach verlangsamt. Ein Tesla Model Y Premium (Heckantrieb, Modelljahr 2026), der ein Jahr lang rund 40.000 Kilometer gefahren wurde, zeigte schätzungsweise noch 91 % seiner ursprünglichen Akkukapazität.
Die Bewertung wurde vom YouTuber Andy Slye durchgeführt, der die Diagnosefunktion der Tesla-App nutzte, welche einen allgemeinen "gesunden" Status ergab. Eine detailliertere Schätzung der Akkugesundheit lieferte Recurrent, ein Drittanbieterdienst, der Fahrzeugdaten wie Ladezustände, geschätzte Reichweite und Lademuster im Vergleich zu ähnlichen Modellen analysiert.
Slye zeigte sich trotz des frühen Kapazitätsverlusts unbesorgt. Er schätzt, dass eine realistische tägliche Reichweite von etwa 386 Kilometern (240 Meilen) bei 80 % Ladung für seine Bedürfnisse ausreichend ist. Er lädt das Fahrzeug hauptsächlich zu Hause und nutzt Supercharger nur selten. Zudem wurde das erste Betriebsjahr in Kentucky verbracht, wodurch extreme Hitze, die die Akkualterung beschleunigen kann, vermieden wurde.
Dieses beobachtete Degradationsmuster entspricht den Erwartungen für Tesla-Fahrzeuge mit Nickel-basierten Batterien. Diese erfahren typischerweise den deutlichsten Kapazitätsverlust in den ersten zwei bis drei Jahren oder etwa 80.000 Kilometern (50.000 Meilen). Nach dieser Anfangsphase wird erwartet, dass der Kapazitätsverlust des Akkus deutlich langsamer verläuft. Langzeitdaten anderer Tesla-Fahrzeuge deuten auf eine anhaltende Kapazitätserhaltung auch nach Hunderttausenden von Kilometern hin.