Tesla rekrutiert in Südamerika, bereitet Robotaxi-Expansion vor
Tesla stellt für Rollen als "AI Safety Operator" in Chile und Kolumbien ein. Diese Einstellungsoffensive deutet darauf hin, dass das Unternehmen die Einführung seines autonomen Taxidienstes, Robotaxi, in internationalen Märkten außerhalb der Vereinigten Staaten vorbereitet.

IT Home berichtet, dass Tesla aktiv nach "AI Safety Operator"-Positionen in Chile und Kolumbien sucht. Diese Rollen umfassen die Überwachung des Betriebs autonomer Fahrzeuge und die Datenerfassung, was stark auf Vorbereitungen für die internationale Expansion von Teslas Robotaxi-Dienst hindeutet.
Die Rekrutierung findet in mehreren südamerikanischen Städten statt, darunter Bogotá und Medellín in Kolumbien sowie Santiago in Chile. Zu den Aufgaben gehört das Fahren von Testfahrzeugen 6 bis 8 Stunden täglich, das Sammeln von Kamera- und Audiodaten, das Erstellen von Berichten sowie die Fehlersuche bei Software und Hardware. Die Stellenbeschreibungen erwähnen ausdrücklich die Notwendigkeit, "den täglichen Betrieb des Fahrdienstes zu überwachen, einschließlich der Verwaltung von Fahrern und Passagieren."
Obwohl diese Rollen hauptsächlich das FSD-Team (Full Self-Driving) von Tesla unterstützen und sich weiterhin auf Fahrzeugtests und Datensammlung konzentrieren, deuten die Ausschreibungen darauf hin, dass die grundlegende Infrastruktur für lokale autonome Flotten aufgebaut wird. Diese Entwicklung folgt auf Teslas jüngste Ankündigung, dass seine Robotaxi-Flotte über 380.000 Meilen unüberwachten Fahrens angesammelt hat.
Tesla hat bisher nur neue Robotaxi-Städte innerhalb der USA angekündigt, wie Las Vegas und Phoenix. Diese Rekrutierungen in Südamerika stellen das erste konkrete Signal für einen Plan dar, über die US-Grenzen hinaus zu expandieren. Mit der Entwicklung des vollständig autonomen Cybercab-Fahrzeugs von Tesla ist die Erfassung lokaler Straßendaten und Fahrverhalten für den zukünftigen Dienst entscheidend.