📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Teslas Ausgaben steigen, Produktionszeitpläne für neue Produkte verschieben sich

Tesla wird die Serienproduktion seiner Produkte Cybercab, Semi und Megapack 3 nicht wie geplant im Jahr 2026 erreichen. Die Ausgaben des Unternehmens steigen im Zuge der Entwicklung neuer Produkte und des Ausbaus von Produktionslinien.

22. Juli 2026
Teslas Ausgaben steigen, Produktionszeitpläne für neue Produkte verschieben sich

Tesla plant nicht länger die Serienproduktion seiner Cybercab-, Tesla Semi- und Megapack 3-Energiespeicherlösung im Jahr 2026. Dies gab das Unternehmen in seinem Aktionärsbrief für das zweite Quartal bekannt und entfernte auch frühere Erwähnungen, dass sein Optimus-Roboter die Serienproduktion erreichen würde.

Das Unternehmen gab an, sich auf die Steigerung der Batterieproduktion zu konzentrieren, insbesondere der 4680-Zellen, um die Großserienfertigung von Cybercab und Tesla Semi zu ermöglichen. Es wurden keine spezifischen Gründe für die Verzögerung der Megapack 3-Serienproduktion oder mögliche Probleme mit Optimus genannt.

Während Tesla bereits in diesem Jahr mit der Produktion erster Cybercabs in seiner Anlage in Austin, Texas, begonnen hat, zeigten sich in dem Aktionärsbrief die Produktionslinien für den Semi und Optimus noch im Aufbau. Noch im Januar hatte Tesla erklärt, dass alle drei Produkte noch in diesem Jahr die Serienproduktion erreichen würden.

Die Produktionsverzögerungen fallen mit erheblichen Investitionen in die Produkte der nächsten Generation des Unternehmens zusammen, da es bestrebt ist, sich von einem Elektrofahrzeughersteller zu einem KI- und Robotikunternehmen zu entwickeln. Tesla meldete einen Rückgang des Nettoeinkommens um 5 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,1 Milliarden US-Dollar, während sich die Investitionsausgaben mehr als verdoppelten. Das Unternehmen verzeichnete zudem einen negativen freien Cashflow.

Trotz eines Umsatzanstiegs von 26 % auf 28,2 Milliarden US-Dollar reichte dieses Wachstum nicht aus, um die gestiegenen Betriebskosten und Investitionsausgaben im Zusammenhang mit der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte auszugleichen. Der Großteil des Umsatzes von Tesla stammt weiterhin aus dem Verkauf und dem Leasing von Elektrofahrzeugen, was in diesem Quartal eine deutliche Verbesserung erfahren hat.

Originalquelle: techcrunch.com