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Technologie

Thailands digitale Musikmarkt verzeichnet starkes Wachstum

Die Hälfte der Internetnutzer in Thailand hört Musik, wobei Streaming-Dienste den Großteil der Branchenumsätze generieren. YouTube und Videoinhalte spielen eine bedeutende Rolle auf dem Markt.

23. Juli 2026
Thailands digitale Musikmarkt verzeichnet starkes Wachstum

Thailands digitaler Musikmarkt hat im letzten Jahrzehnt ein signifikantes Wachstum erfahren. Bis 2023 nutzten 85,3 Prozent der 71 Millionen Einwohner des Landes täglich das Internet, und die Hälfte der Nutzer nannte das Musikhören als einen Hauptgrund für ihre Online-Aktivitäten. Die rasante Internetverbreitung und verbesserte Breitbandinfrastruktur haben Musik-Streaming zu einem zentralen Umsatztreiber für die Branche gemacht.

Im Jahr 2022 erreichte der thailändische Markt für aufgenommene Musik einen Umsatz von 105,4 Millionen US-Dollar, wobei 90,8 Prozent der Einnahmen aus Streaming stammten. Laut IFPI war das Land der 24. größte Markt für aufgenommene Musik weltweit. Insbesondere die COVID-19-Pandemie beschleunigte das digitale Musikgeschäft, da Plattenfirmen Ressourcen von traditionellen Verkäufen auf digitale Kanäle verlagerten.

Lokale Plattenfirmen streben nun danach, den Anteil digitaler Aktivitäten an ihren Umsätzen auf etwa 50 Prozent zu erhöhen. Die Urbanisierung des Landes und eine starke Digitalisierungspolitik, einschließlich einer der weltweit besten Breitbandinfrastrukturen, unterstützen diesen Trend. Die Nutzung sozialer Medien ist ebenfalls weit verbreitet, wobei Plattformen wie TikTok für Content-Ersteller und zur Umsatzgenerierung von entscheidender Bedeutung sind.

Der Musikkonsum in Thailand ist stark visuell geprägt, wobei YouTube weiterhin eine dominierende Streaming-Plattform ist. Obwohl kostenlose und Freemium-Dienste verbreitet sind, verzeichnen Premium-Abonnements ein schnelleres Wachstum. Spotify und Apple Music konzentrieren sich auf das Premium-Segment, während lokale und regionale Akteure wie Plern und Joox auf eine breitere Reichweite abzielen.

Originalquelle: believe.com