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Verbraucher

The Cheesecake Factory bleibt in politischer Debatte neutral

Die Restaurantkette The Cheesecake Factory geriet in das Visier der US-Politik, hielt sich jedoch mit Kommentaren zurück und präsentierte gleichzeitig solide Quartalszahlen.

30. Oktober 2026
The Cheesecake Factory bleibt in politischer Debatte neutral

Die Restaurantkette The Cheesecake Factory wurde unfreiwillig Teil einer politischen Auseinandersetzung, nachdem der ehemalige US-Präsident Barack Obama die Inneneinrichtung der Kette als Vergleich für Donald Trumps Ästhetik herangezogen hatte. Die Äußerung löste umgehend eine Debatte aus, in der republikanische Politiker den Erfolg der Kette als Gegenbeispiel zu Obamas Kritik anführten.

Entgegen der bei vielen Unternehmen üblichen Praxis, auf politische Vereinnahmungen mit Stellungnahmen zu reagieren, entschied sich The Cheesecake Factory für eine Strategie des Schweigens. Weder gab das Unternehmen offizielle Erklärungen ab, noch wurde der Vorfall in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen thematisiert.

Die wirtschaftliche Bilanz des Unternehmens unterstreicht die Stabilität des Geschäftsmodells: Mit einem Quartalsumsatz von über einer Milliarde Dollar verzeichnete die Kette ein Wachstum von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem hat sich der Aktienkurs im Jahresverlauf verdoppelt.

Durch das Ausbleiben einer öffentlichen Reaktion konnte die Kette eine Positionierung in dem parteipolitischen Schlagabtausch vermeiden. Damit blieb der Fokus der Öffentlichkeit auf den positiven Finanzzahlen, anstatt das Unternehmen als Akteur in einem kulturellen Konflikt wahrzunehmen.

Originalquelle: fastcompany.com