Die Entwicklungsgeschichte der Bosch-Geschirrspüler
Die Robert Bosch GmbH begann 1960 mit der Entwicklung von Geschirrspülern und startete 1964 die Serienproduktion im Werk Dillingen.

Nach intensiven Vorarbeiten startete die Robert Bosch GmbH im Jahr 1964 die Serienfertigung von Geschirrspülern am Standort Dillingen. Die Entwicklung begann bereits 1960, als im Bereich der Haushaltsgeräteentwicklung eine eigene Abteilung für die Automatisierung des Spül- und Trockenprozesses geschaffen wurde.
Die Ingenieure standen vor der Herausforderung, Materialien zu finden, die den ständigen Wechseln zwischen Reinigungslauge, saurem Klarspüler und enthärtetem Wasser standhielten. Durch die Zusammenarbeit mit der Kunststoffentwicklung konnten langlebige Komponenten für Pumpen, Dosiersysteme und Wasserenthärter definiert werden, die den Grundstein für die industrielle Fertigung legten.
Das Prinzip des maschinellen Spülens wurde bereits 1886 von Josephine Cochrane patentiert, die 1893 auf der Weltausstellung in Chicago für ihre Konstruktion ausgezeichnet wurde. Über Jahrzehnte hinweg blieb diese Technologie primär gewerblichen Großküchen vorbehalten, bevor technologische Fortschritte in den 1950er und 1960er Jahren den Einzug in private Haushalte ermöglichten.