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The Ensign Group: Sammelklage wegen irreführender Angaben eingereicht

Nach Berichten über systematisches Patientenversagen sieht sich The Ensign Group mit einer Sammelklage konfrontiert. Investoren können bis zum 7. Dezember 2026 Ansprüche geltend machen.

4. November 2026
The Ensign Group: Sammelklage wegen irreführender Angaben eingereicht
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Gegen The Ensign Group, Inc. wurde eine Sammelklage beim US-Bezirksgericht für den Central District of California eingereicht. Den Klägern zufolge hat das Unternehmen im Zeitraum vom 10. Februar 2022 bis zum 18. Juni 2026 Anleger durch irreführende Aussagen bezüglich seiner Geschäftspraktiken geschädigt.

Auslöser der Klage waren Analysen von Hunterbrook Media und Muddy Waters Research. Diese werfen dem Unternehmen vor, seine Gewinne durch eine systematische Vernachlässigung der Bewohner in Pflegeheimen sowie durch Abrechnungsbetrug bei staatlichen Programmen wie Medicare und Medicaid gesteigert zu haben. Zudem habe das Unternehmen regulatorische Vorschriften durch fragwürdige Lizenzierungen umgangen.

Nach der Veröffentlichung dieser Berichte verlor die Aktie des Unternehmens massiv an Wert, was zu einem Verlust der Marktkapitalisierung von über 500 Millionen Dollar führte. Die Kläger werfen der Unternehmensführung vor, wesentliche Risiken und operative Mängel bewusst verschwiegen zu haben.

Die Kanzlei Law Offices of Howard G. Smith vertritt die Investoren in diesem Verfahren. Betroffene Anleger, die Verluste erlitten haben, müssen sich bis zum 7. Dezember 2026 als Kläger registrieren lassen.

Originalquelle: prnewswire.com