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Technologie

Die Illusion einer "neuen Ära" der KI

Historische Blasen und das Denken in "neuen Äras" haben sich in der Wirtschaftsgeschichte wiederholt, und der aktuelle KI-Boom ist möglicherweise keine Ausnahme.

24. August 2026
Die Illusion einer "neuen Ära" der KI

Die Technologiepublikation Fast Company untersucht, wie der aktuelle Boom künstlicher Intelligenz frühere wirtschaftliche "neue Ära"-Illusionen widerspiegelt, die oft auf ähnliche Weise endeten.

Der Optimismus des frühen 20. Jahrhunderts, angeheizt durch neue Technologien und Unternehmenszusammenschlüsse, führte letztendlich zur Panik von 1907. Ähnlich wie damals kann "neue Ära"-Denken Innovatoren zugutekommen, schafft aber auch Raum für marginalere oder riskantere Akteure, was das systemische Risiko erhöht.

Der Dotcom-Boom der späten 1990er Jahre, ausgelöst durch den Börsengang von Netscape, sah massive Kapitalzuflüsse und Deregulierung. Während einige Internetunternehmen erfolgreich waren, scheiterten viele, und etablierte Firmen wie Enron und WorldCom gerieten in Skandale.

Die Fortschritte im Finanz-Engineering ab den 1960er Jahren, die auf dem Glauben basierten, dass Märkte mathematisch kontrollierbar seien, trugen letztendlich zur Finanzkrise von 2008 bei, die die Weltwirtschaft fast zum Einsturz brachte.

Der aktuelle KI-Boom zeigt Parallelen zu diesen vergangenen Ereignissen. Trotz erstaunlicher KI-Fähigkeiten und beispielloser Investitionen deuten frühe Indikatoren wie eine MIT-Studie, die für 95 % der in KI investierenden Unternehmen null Rendite zeigt, auf potenzielle Herausforderungen hin.

Originalquelle: fastcompany.com