Nischenmarkt für kompakte Smartphones bleibt trotz Einstellung der iPhone mini-Serie bestehen
Apple stellte die iPhone mini-Reihe 2023 aufgrund geringer Verkaufszahlen ein, doch eine loyale Nutzergruppe hält weiterhin an den kompakten Geräten fest.

Seit der Einführung des ersten iPhones im Jahr 2007 hat sich der Markt für Mobiltelefone stetig in Richtung größerer Bildschirme entwickelt. Während das ursprüngliche Apple-Design auf die einhändige Bedienbarkeit ausgelegt war, zwang der Wettbewerb durch sogenannte Phablets die Industrie zu einem Umdenken. Die Veröffentlichung des iPhone 6 Plus im Jahr 2014 markierte einen Wendepunkt, an dem größere Bildschirme zum Industriestandard wurden.
Um die Nachfrage nach kompakteren Geräten zu bedienen, lancierte Apple im Jahr 2020 das iPhone mini. Das Modell konnte sich jedoch nicht im Massenmarkt durchsetzen; laut Branchenberichten lag der Anteil der Mini-Modelle an den gesamten iPhone-Verkäufen bei unter fünf Prozent. Die Kombination aus eingeschränkter Akkulaufzeit und einer für den Medienkonsum als zu klein empfundenen Displaygröße führte schließlich zur Einstellung der Produktion im Jahr 2023.
Trotz der kommerziellen Entscheidung, das Produkt aus dem Sortiment zu nehmen, gibt es eine hartnäckige Fangemeinde. Diese Nutzer schätzen vor allem die ergonomischen Vorteile und die Handlichkeit der Geräte. Das Fortbestehen dieser Nische unterstreicht eine Diskrepanz zwischen dem branchenweiten Trend zu immer größeren Displays und dem Wunsch mancher Konsumenten nach einer funktionalen, unaufdringlichen Technologie.