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Technologie

Thinking Machines Lab veröffentlicht erste KI-Modell Inkling

Das KI-Startup Thinking Machines Lab, gegründet von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern, hat sein erstes Open-Weight-KI-Modell namens Inkling veröffentlicht. Das Modell kann neben Text auch Audio und Video verarbeiten.

15. Juli 2026
Thinking Machines Lab veröffentlicht erste KI-Modell Inkling

New York – Das KI-Startup Thinking Machines Lab, gegründet von früheren OpenAI-Mitarbeitern, hat sein erstes KI-Modell namens Inkling veröffentlicht. Das Modell ist "Open-Weight", was bedeutet, dass Forscher und andere Startups es herunterladen und für ihre spezifischen Bedürfnisse modifizieren können.

Inkling kann neben Text auch Audio und Video verarbeiten. Obwohl das Modell in spezialisierten Bereichen nicht immer Spitzenwerte erzielt, schneidet es bei vielen Aufgaben gut ab und verfügt über Fähigkeiten im fortgeschrittenen Schlussfolgern und Codieren. Das Modell ist mit 975 Milliarden Parametern sehr groß und erfordert spezielle Computerchips für den Betrieb.

Die Veröffentlichung von Open-Weight-Modellen fördert einen dezentraleren Ansatz bei der Entwicklung von KI. Die Gründer von Thinking Machines haben die Vision geäußert, dass KI-Technologie nicht in den Händen weniger Unternehmen konzentriert sein sollte. Offene Modelle ermöglichen es mehr Entwicklern, eigene Lösungen zu entwickeln.

Thinking Machines Lab wurde im Februar 2025 von ehemaligen Führungskräften und Forschern von OpenAI gegründet, darunter Mira Murati, John Schulman und Lilian Weng. Das Startup sicherte sich die größte Seed-Finanzierungsrunde der Geschichte mit einer Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat zuvor ein Werkzeug zur Feinabstimmung von Modellen veröffentlicht und eine Funktion für natürliche Sprachinteraktion vorgestellt.

Originalquelle: wired.com