Dritter Todesfall durch Vogelgrippe in den USA gemeldet
In Washington ist ein Mensch an Vogelgrippe verstorben, nachdem er Kontakt zu einem infizierten Milchviehbetrieb hatte.

Gesundheitsbehörden im US-Bundesstaat Washington meldeten am Sonntag den Tod einer Person durch die Vogelgrippe. Es handelt sich um den dritten bekannten Todesfall in den USA, seitdem das hochpathogene H5-Vogelgrippevirus im März 2024 erstmals auf Rinder in Milchviehbetrieben übergesprungen ist.
Der verstorbene Bewohner aus Yakima County hatte laut offiziellen Angaben Vorerkrankungen, die den Krankheitsverlauf verschlimmert haben könnten. Nach einer stationären Behandlung aufgrund eines schweren Krankheitsverlaufs wurde der Tod offiziell bestätigt. Aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Hinterbliebenen wurden keine weiteren Details zur Identität der verstorbenen Person bekannt gegeben.
Dave Atteberry vom Yakima Health District betonte, dass Vogelgrippe bei Menschen mit Vorerkrankungen zu schwerwiegenden Verläufen führen kann. Dennoch stufen die Behörden das Risiko für die Allgemeinheit derzeit weiterhin als gering ein. Das Ereignis verdeutlicht die fortdauernde Überwachung der Virusausbreitung in der Nutztierhaltung.