ThreatBreaker automatisiert Endpoint-Forensik
ThreatBreaker hat eine neue Funktion eingeführt, die die digitale Forensik auf Endpunkten automatisiert und sich zunächst auf Ransomware konzentriert. Das System isoliert den Rechner und sichert Beweise ohne Herunterfahren.

ThreatBreaker hat eine neue Funktion zur Abwehr von Ransomware eingeführt, die die digitale Forensik direkt auf Endpunkten automatisiert. Das System zielt darauf ab, Verschlüsselungsprozesse zu stoppen, infizierte Rechner zu isolieren und alle relevanten Beweismittel zu sichern, ohne dass das System heruntergefahren werden muss. Diese Funktionalität ist auch in Offline- und air-gapped-Netzwerkumgebungen verfügbar.
Die auf der Black Hat-Konferenz vorgestellte Technologie soll Ransomware-Verschlüsseler erkennen und eliminieren, sobald sie aktiv werden. Sie erstellt automatisch ein digitales forensisches „Grab“, das alle mit dem Angriff verbundenen Daten erfasst. ThreatBreaker gibt an, dass dies eine kritische Lücke in aktuellen Incident-Response-Prozessen schließt, die oft manuelle Eingriffe erfordern und Datenverlust riskieren.
Diese neue Funktion bietet Unternehmen eine schnellere Methode zur Reaktion auf Ransomware-Bedrohungen, wodurch Datenverlust und Betriebsunterbrechungen potenziell minimiert werden. Die automatisierte Beweiserfassung unterstützt auch eine gründlichere Analyse nach einem Vorfall und hilft bei der Verhinderung zukünftiger Angriffe.
Das Unternehmen präsentierte die Lösung auf einer wichtigen Cybersicherheitsveranstaltung, was auf eine strategische Bemühung hindeutet, diese Technologie auf den Markt zu bringen. Ziel ist es, die wachsende Nachfrage nach effizienteren und sofortigeren Reaktionen auf hochentwickelte Cyberbedrohungen zu erfüllen.