Drei von vier Reisenden füllen elektronische Reisevollmachten korrekt aus
67 Prozent der Reisenden füllen ihre elektronischen Reisevollmachten auf Anhieb korrekt aus. Passdaten sind die häufigste Fehlerquelle, und Reisende aus Singapur machen die wenigsten Fehler.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass 76 Prozent der Reisenden ihre elektronischen Reisevollmachten, wie ESTA für die USA, ETA für Großbritannien und eTA für Kanada, beim ersten Versuch korrekt ausfüllen. Laut dem "Service eVisa Travel Readiness Index" sind jedoch Passdaten weiterhin die häufigste Ursache für Korrekturen.
Der Index analysierte über 10.000 anonymisierte Anträge auf Reisevollmachten zwischen Januar und September 2026. Zu den häufigsten Fehlern gehörten Probleme mit Passnummern, Ausstellungs- und Ablaufdaten, die für 31 % der Korrekturen verantwortlich waren. Weitere häufige Fehler betrafen die Reihenfolge der Namen (19 %) und Verwechslungen zwischen Nationalität und dem ausstellenden Land des Passes (13 %). Solche Ungenauigkeiten können eine Neubeantragung und zusätzliche Gebühren erforderlich machen, insbesondere im Rahmen von Systemen wie dem US ESTA.
Über die häufigsten Fehler hinaus deckt der Bericht auch Unterschiede in der Antragsgenauigkeit zwischen verschiedenen Nationalitäten auf. Reisende aus Singapur, Japan und der Schweiz zeigten die höchsten Erfolgsquoten, mit über 85 % korrekten Anträgen von Anfang an. Fred Jordan, Director of Operations bei Service eVisa, führte diese Erfolge darauf zurück, dass Reisende Informationen direkt aus ihren Pässen kopieren.
Um die Genauigkeit von Reisevollmachtanträgen zu verbessern, wird Reisenden empfohlen, Details exakt aus ihren Pässen zu kopieren, die Namen in der genauen Reihenfolge wie im Pass einzugeben und Anträge rechtzeitig vor Reiseantritt einzureichen. Weitere Informationen zu spezifischen Anforderungen sind auf der Website von Service eVisa verfügbar.