Donner und Glasfaserkabel für seismische Bildgebung genutzt
Forscher der Penn State haben ein Modell entwickelt, das durch Donner induzierte 'Donnerbeben' zur Abbildung des Erdinneren mittels Glasfaserkabeln nutzt.

Wissenschaftler der Penn State University haben eine neuartige Methode zur Untersuchung des Erdinneren vorgeschlagen, indem sie seismische Wellen nutzen, die durch Gewitter erzeugt und über Glasfaserkabelnetze detektiert werden.
Die Forschung basiert auf der Beobachtung, dass ein Teil der vom Donner getragenen Energie in die Erdkruste eindringt und sogenannte 'Donnerbeben' auslöst. Diese natürlichen seismischen Signale sind jedoch von Natur aus komplex, was die Extraktion klarer Bilddaten erschwert.
Das Team der Penn State hat ein neues Modell entwickelt, das zur Interpretation dieser Komplexität beiträgt. Mit diesem Modell konnten die Forscher das Gelände unter dem Campus der Universität rekonstruieren.
Traditionell stützt sich die seismische Bildgebung des Erdinneren auf Wellen von Erdbeben oder künstlich erzeugten Ereignissen wie Explosionen. Die Nutzung von Donner bietet eine potenzielle Alternative, die ein natürliches Phänomen für lokalisierte geologische Studien nutzt, ohne dass externe seismische Quellen erforderlich sind.