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Fertigung

Knappe Isocyanatlieferungen Drücken Margen von Polyurethanherstellern

Polyurethanhersteller sahen sich Ende Mai 2026 hohem Kostendruck gegenüber, da die Versorgung mit MDI und TDI bei schneller als erwartet wachsender Nachfrage knapp blieb.

11. Juni 2026
Knappe Isocyanatlieferungen Drücken Margen von Polyurethanherstellern

Polyurethanhersteller sahen sich bis Ende Mai 2026 erheblichem Kostendruck ausgesetzt, da das Angebot an den wichtigen Isocyanaten MDI und TDI angespannt blieb, während die Nachfrage die Erwartungen übertraf. Der Druck entstand durch steigende Rohstoffkosten, die die Margen von Herstellern von Schaumstoffen, Beschichtungen und Elastomeren schrumpfen ließen, da diese Schwierigkeiten hatten, die gestiegenen Inputkosten auf die Endprodukte umzulegen.

Die Hauptursache lag auf der Angebotsseite. Sowohl die MDI- als auch die TDI-Märkte litten unter anhaltenden Engpässen, trotz steigender Nachfrage aus Sektoren wie Bauwesen, Möbel, Betten und Automobilindustrie. Wenn die Nachfrage das verfügbare Angebot konstant übersteigt, gewinnen Isocyanatproduzenten Preismacht, was sich direkt auf die Kostenstruktur von Polyurethansystemen auswirkt. Die TDI-Preise zeigten regionale Schwankungen und blieben insgesamt weitgehend stabil, jedoch mit Unterschieden aufgrund lokaler Angebots-Nachfrage-Ungleichgewichte.

Der kombinierte Markt für MDI, TDI und Polyurethan wurde 2026 auf rund 81 Milliarden US-Dollar geschätzt, gegenüber etwa 78 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dieses Wachstum spiegelt die beständige Endverbrauchernachfrage in den Bereichen Isolierung, Polsterung und Beschichtungen wider. Es erhöht jedoch auch den Druck auf die Lieferketten, wenn die Kapazität für Isocyanate nicht mithalten kann. Preisschwankungen bei Rohstoffen, Lieferengpässe und eine Nachfrage, die das Angebot übersteigt, prägten die Marktbedingungen.

Für Einkaufsabteilungen deutet die Kombination aus knappen Isocyanatlieferungen und starker Nachfrage darauf hin, Volumen im Voraus zu sichern. Käufer in den Sektoren Bauwesen, Möbel und Transport sehen sich potenziellen Kostensteigerungen gegenüber, solange MDI und TDI knapp bleiben. Der Margendruck auf Verarbeiter erhöht auch die Wahrscheinlichkeit von Preiserhöhungen bei Endprodukten in naher Zukunft, da die Hersteller versuchen, ihre reduzierten Margen zu kompensieren.

Originalquelle: procurementresource.com