TKMS soll vier Fregatten für deutsche Marine bauen
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Bau von vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU für die Deutsche Marine genehmigt. Die Schiffe werden in Bremerhaven gebaut, die erste Auslieferung ist für 2029 geplant.

Das Kieler Rüstungsunternehmen TKMS (Thyssenkrupp Marine Systems) wird vier neue Fregatten für die Deutsche Marine bauen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat dem entsprechenden Vorhaben zugestimmt. Laut TKMS sollen die Schiffe gemeinsam mit Partnerunternehmen in Bremerhaven gefertigt werden, entgegen früherer Angaben, die Kiel als Bauort nannten.
Die erste der vier Fregatten vom Typ MEKO A-200 DEU soll bereits 2029 an die Deutsche Marine ausgeliefert werden. Dieser Auftrag stärkt die Position von TKMS im Bereich des maritimen Schiffbaus für militärische Zwecke in Europa. Erst kürzlich hatte das Unternehmen einen milliardenschweren Auftrag aus Kanada für den Bau von bis zu zwölf U-Booten erhalten, die in Kiel und Wismar gebaut werden.
Die Beschaffung der neuen Fregatten ist Teil der Modernisierung der deutschen Marineflotte. Die Schiffe werden voraussichtlich mit neuester Technologie ausgestattet und sollen die Einsatzfähigkeiten der Marine im nationalen und internationalen Kontext erweitern.