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Technologie

Klage gegen Toast: US-Behörden untersuchen Abrechnungspraktiken

Die US-Handelsbehörde FTC und acht Bundesstaaten werfen dem Softwareanbieter Toast intransparente Gebühren und erschwerte Kündigungsprozesse vor.

30. Oktober 2026
Klage gegen Toast: US-Behörden untersuchen Abrechnungspraktiken

Die US-Handelsbehörde FTC hat zusammen mit den Generalstaatsanwälten aus acht Bundesstaaten Klage gegen den Restaurant-Softwareanbieter Toast eingereicht. Das Unternehmen steht im Verdacht, Kunden durch intransparente Praktiken zu kostenpflichtigen Zusatzabonnements bewegt und die Kündigung dieser Verträge systematisch erschwert zu haben.

In der Klageschrift wird Toast vorgeworfen, sogenannte Dark Patterns in der Benutzeroberfläche eingesetzt zu haben, um Vertragsbedingungen zu verschleiern. Die Regulierungsbehörden führen an, dass dies dazu führte, dass Gastronomiebetriebe ungewollte Gebühren zahlen mussten. Zudem soll das Unternehmen in einigen Fällen Rechnungen gestellt haben, nachdem Kunden bereits versucht hatten, ihre Abonnements zu beenden.

Toast wies die Vorwürfe umgehend zurück. Das Unternehmen kündigte an, sich in dem laufenden Gerichtsverfahren energisch gegen die Darstellung der Behörden zu verteidigen.

Der Fall unterstreicht die wachsende Aufmerksamkeit der US-Behörden gegenüber dem Abonnement-Wirtschaftsmodell und der Transparenz digitaler Abrechnungssysteme. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnten dem Unternehmen gerichtliche Auflagen zur Änderung seiner Geschäftspraktiken sowie finanzielle Strafen drohen.

Originalquelle: inc.com