TPI Polene senkt Kosten und CO2-Emissionen mit Metso-Lösung
Thailands Zementwerk TPI Polene hat das In-Pit-Crushing-and-Conveying-System (IPCC) von Metso Outotec implementiert, was zu erheblichen Senkungen der Betriebskosten und CO2-Emissionen führte.

Der thailändische Zementhersteller TPI Polene Public Company Limited hat das "In-Pit Crushing and Conveying" (IPCC)-System von Metso Outotec implementiert, um Kosten und Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Das Werk in der Provinz Saraburi, einer der drei größten Zementproduzenten Thailands, verfügt über eine nachhaltige Historie mit ISO 9002-Zertifizierung und einem Carbon Label für reduzierte CO2-Emissionen.
Dieses neueste System folgt auf eine frühere Zusammenarbeit, bei der TPI Polene im Jahr 2012 den traditionellen LKW-Transport durch mobile Brecher und Förderbänder ersetzte. Die ursprüngliche Installation umfasste drei mobile Brecher vom Typ Lokotrack LT1418E und Lokolink-Förderbänder, die 600-700 Tonnen Kalkstein pro Stunde produzierten. Diese Lösung führte Berichten zufolge zu einer Kosteneinsparung von 50 % beim Transport im Vergleich zu früheren LKW-Betrieben.
Für ein neueres Projekt zur Gewinnung von Schiefer und Andesit wollte TPI Polene die Vorteile des IPCC-Systems weiter nutzen. Aufgrund der klebrigen Beschaffenheit des feinen Materials in der Lagerstätte entwickelte Metso Outotec in Zusammenarbeit mit Komatsu Mining den Brecher LT1510RC, der für dieses Material besser geeignet ist als die ursprünglich geplanten Backen- oder Prallbrecher.
Die Implementierung dieses Systems wird voraussichtlich zu weiteren Einsparungen bei den Transportkosten führen, Staub- und Abgasemissionen reduzieren sowie die Arbeitssicherheit verbessern. TPI Polene hat auch in Kraftwerke investiert, die Abwärme und Ersatzbrennstoffe (RDF) zur Stromerzeugung aus seinen Zementbetrieben nutzen, und festigt damit seine Position als Thailands größter Erzeuger von Abfall-zu-Energie.