Nachweisbarkeit schafft Preisvorteil für frische Lebensmittel
Lieferketten für frische Lebensmittel verzeichnen einen Wertzuwachs für Produkte mit nachweisbarem Ursprung, Handhabung und Temperaturhistorie.

Die Lieferketten für frische Lebensmittel verlagern ihren Fokus vom Produktfluss zur Beweisführung. "Nachweisbarkeitsarbitrage" beschreibt die Wertedifferenz zwischen Lieferanten, die Herkunft, Handhabung, Temperaturhistorie und Chargenintegrität nachweisen können, und denen, die auf verzögerte Aufzeichnungen angewiesen sind. Ein neuer Bericht untersucht dieses Phänomen und seine Auswirkungen auf den B2B-SaaS-Markt für Lieferketten von frischen Lebensmitteln.
Regulatorische Anforderungen treiben die technologische Adaption voran. Die Food Safety Modernization Act (FSMA) Regel 204 der FDA schreibt eine detaillierte Datenerfassung über kritische Nachverfolgungspunkte vor. Dies erfordert von Unternehmen die Integration von Informationen aus Produktion, Verarbeitung und Vertrieb, um eine schnelle Rückverfolgung von Lebensmitteln bei Sicherheitsuntersuchungen zu ermöglichen.
Die Märkte reagieren auf diese Nachfrage. Der Markt für Blockketten-gestützte Lebensmittelnachverfolgbarkeit wird voraussichtlich von 3,03 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 69,22 Milliarden US-Dollar bis 2036 wachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 32,9%. Auch andere Technologien, einschließlich intelligenter Verpackungen und Biosensoren, verzeichnen ein erhebliches Wachstum.
Führungskräfte betrachten Nachverfolgbarkeit nicht mehr nur als Compliance-Thema. Angesichts steigender Anforderungen des Einzelhandels wird die Nachverfolgbarkeitsfähigkeit als Mittel zur Umsatzsicherung und Stärkung von Einzelhandelsbeziehungen angesehen. Die Fähigkeit, Herkunft und Handhabung von Lebensmitteln nachzuweisen, schafft Vertrauen und schützt Marken vor Rückrufen.