TRAI ordnet Umstellung der Telekommunikations-Netzverbindungen an
Die indische Regulierungsbehörde TRAI schreibt für Telekommunikationsanbieter den Übergang zu IP-basierten Netzkopplungen innerhalb von drei Jahren vor.
Die indische Telekommunikationsaufsicht TRAI hat neue Richtlinien für die technische Verbindung der Netzwerke von Mobilfunkanbietern verabschiedet. Ab dem 1. Januar 2027 müssen alle neuen Kopplungspunkte auf IP-Technologie basieren. Bestehende Verbindungen auf Basis von Zeitmultiplexverfahren (TDM) müssen innerhalb von drei Jahren schrittweise ersetzt werden.
Zentrales Element der Reform ist die Verlagerung des Datenaustauschs von bisherigen, kleinteiligen lokalen Gebieten hin zu größeren lizenzierten Servicebereichen (LSA). Die Behörde verspricht sich davon eine höhere Netzstabilität und eine effizientere Nutzung knapper Nummernressourcen. Ergänzend wurden Meldepflichten verschärft und ein gestuftes System finanzieller Sanktionen bei Nichteinhaltung eingeführt.
Die Änderungen sollen die Netzwerkinfrastruktur für zukünftige Standards wie 5G und 6G optimieren. Durch die Standardisierung der technischen Schnittstellen soll zudem die wettbewerbliche Transparenz gefördert und die in der Vergangenheit häufig aufgetretenen technischen Streitigkeiten zwischen den Marktteilnehmern reduziert werden.