Reisewarnungen für Teile des Nahen Ostens aufgehoben, Lage bleibt angespannt
Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnungen für die Vereinigten Arabischen Emirate sowie für mehrere andere Golfstaaten gelockert. Die Sicherheitslage bleibt jedoch weiterhin volatil.
Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnungen für die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), einschließlich Dubai und Abu Dhabi, sowie für weitere Länder am Persischen Golf teilweise aufgehoben. Nach einer militärischen Eskalation im April galten für die gesamte Region Reisewarnungen. Die nun erfolgte Neubewertung der Lage ermöglicht insbesondere Reiseveranstaltern, ihre Angebote anzupassen.
Die Aufhebung der Reisewarnungen betrifft neben den VAE auch Bahrain, Jordanien, Katar, Oman, Saudi-Arabien und Teile Israels. Von Reisen in diese Länder wird weiterhin abgeraten, da die Sicherheitslage als instabil eingeschätzt wird. Dies hat zur Folge, dass das Recht auf kostenfreie Stornierung entfällt, sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, die die Reise erheblich beeinträchtigen.
Die von der US-Luftfahrtbehörde (FAA) und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) verhängten Einschränkungen für den Flugverkehr über Teile des Irak und über den Iran sind ebenfalls aufgehoben worden. Große Drehkreuze wie Dubai und Abu Dhabi sind für den Luftverkehr wieder geöffnet. Dennoch passen Fluggesellschaften wie Lufthansa und Eurowings ihre Flugpläne schrittweise an und haben viele Verbindungen in die Region bis Ende Oktober ausgesetzt.
Reisewarnungen bestehen weiterhin für Kuwait, den Jemen, den Libanon, Syrien und Teile Israels. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in diese Gebiete ab, da eine akute Gefahr für Leib und Leben bestehe.