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Reise

Reisende planen Urlaube wetterabhängig wegen zunehmender Unvorhersehbarkeit

Reisende weltweit beziehen zunehmend Wettervorhersagen in ihre Entscheidungen für Reiseziele und Buchungen ein, da extreme Wetterereignisse häufiger auftreten.

15. Juli 2026
Reisende planen Urlaube wetterabhängig wegen zunehmender Unvorhersehbarkeit

Ein neuer Trend namens „Weathermaxxing“ zeichnet sich in der Reisebranche ab, bei dem Urlauber neben den Kosten auch Wettervorhersagen bei der Planung ihrer Reisen priorisieren.

Ein aktueller Bericht von Sensible Weather, einem Anbieter von Wetterschutz für den Reisesektor, zeigt, dass amerikanische Reisende das Wetter als zweitwichtigsten Faktor nach den Kosten für die Buchung eines Urlaubs einstufen. Die Umfrage ergab, dass 56 % der Reisenden schlechtes Wetter als Hauptanliegen für Freizeitreisen nennen und 55 % Buchungen aufgrund unsicherer Vorhersagen verschoben haben.

Diese Verschiebung zeigt sich im Aufstieg von „Coldcations“ oder „Coolcations“, also kühleren Urlauben. Daten von Trip.com zeigen für 2025 einen Anstieg der Suchanfragen nach solchen kühleren Reisen um 74 % im Jahresvergleich. Infolgedessen entscheiden sich Reisende für Reiseziele wie Island, Skandinavien, Alaska, die Küste Oregons sowie die Schweizer Alpen, Schottland und Irland, um gemäßigtere Klimazonen gegenüber traditionellen Strandurlauben zu bevorzugen.

„Da das Wetter immer störender und extremer wird, suchen Reisende nach Werkzeugen, die ihnen helfen, mit Zuversicht zu buchen“, erklärte Dr. Nick Cavanaugh, Klimaforscher und Gründer von Sensible Weather. Er wies darauf hin, dass 90 % der Reisenden sich sicherer fühlen würden, wenn wetterbedingte Störungen automatisch abgedeckt wären.

Reisende und Branchenanbieter bemühen sich aktiv, wetterbedingte Risiken zu mindern. Dies beinhaltet eine bewusstere Berücksichtigung des Klimas und des Zeitpunkts sowie den Abschluss von Reiseversicherungen, die die Unsicherheit durch widrige Wetterbedingungen reduzieren.

Originalquelle: fastcompany.com