Trump-Regierung verbietet US-Bürgern Rückkehr aus Kongo
Die Trump-Regierung hat US-Bürgern die Rückkehr aus der Demokratischen Republik Kongo untersagt, wegen des Ebola-Ausbruchs. Betroffene müssen 21 Tage in einem Drittland verbringen.

Die Trump-Administration hat US-Bürgern, die sich in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) aufhalten, die Rückkehr in die Vereinigten Staaten verboten. Die Entscheidung wurde inmitten eines eskalierenden Ebola-Ausbruchs in der Region getroffen.
Reuters berichtete, dass Amerikaner, die sich derzeit in der DRK aufhalten oder kürzlich dorthin gereist sind, auf einer "Nicht-an-Bord-Liste" ("do-not-board") platziert wurden. Diese Maßnahme verlangt von ihnen, 21 Tage in einem Drittland zu verbringen, bevor sie in die USA zurückreisen können. Die Transportdirektive, bekannt als Title 49, wurde von Politico unabhängig bestätigt.
Berichten zufolge wurden bereits etwa zwei Dutzend Amerikaner, die für Dienstag geplant hatten, nach Hause zu fliegen, durch diese neue Regel blockiert. Es bleibt unklar, ob das Verbot auch für Regierungsangestellte gilt, da die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) mindestens zwei Dutzend Mitarbeiter in der DRK beschäftigt.
Die Reisebeschränkung zielt darauf ab, das Risiko einer Einschleppung des Ebola-Virus in die Vereinigten Staaten zu mindern, während sich die Epidemie weiter ausbreitet.