Trump-Administration plant Lockerung der Methan-Emissionsvorschriften
Die US-Umweltbehörde EPA plant eine Aufweichung der strengen Kontrollen für Methanaustritte in der Öl- und Gasindustrie.

Die Trump-Administration beabsichtigt, die regulatorischen Anforderungen an die Überwachung von Methanleckagen in der Öl- und Gasbranche zu verringern. Die Environmental Protection Agency (EPA) plant, die unter der Regierung Biden eingeführten strengen Vorschriften zur Leckerkennung und -behebung zu lockern.
Methan ist ein klimaschädliches Gas, dessen Treibhauswirkung auf eine 20-Jahres-Sicht bis zu 80-mal höher eingestuft wird als die von Kohlendioxid. Als Hauptbestandteil von Erdgas tritt es häufig unkontrolliert an Bohrstellen und in Pipelines aus.
Dieser Schritt markiert eine deutliche Abkehr von den bisherigen Bemühungen zur Emissionsminderung. Durch die Deregulierungsmaßnahmen sollen die Auflagen für Energieunternehmen reduziert werden, was die Debatte über den Umweltschutz und die langfristigen Folgen für die Atmosphäre verschärft.