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Wissenschaft

Trump vereinbart Diesel-Deal mit Putin trotz Kritik aus dem US-Senat

US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über Dieselieferungen erzielt, die er als "Energie-Waffenruhe" bezeichnete. US-Senatoren und Kanada haben den Deal jedoch kritisiert.

12. Oktober 2026
Trump vereinbart Diesel-Deal mit Putin trotz Kritik aus dem US-Senat

US-Präsident Donald Trump hat eine Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über Diesellieferungen bekannt gegeben, die er als "Energie-Waffenruhe" bezeichnete. Die Ankündigung folgte auf Gespräche, in denen Trump andeutete, die Beilegung des Konflikts hänge von der Bereitschaft des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab, unter bestimmten Bedingungen Wahlen abzuhalten.

Die Vereinbarung stieß jedoch auf erhebliche Kritik. US-Senatoren warfen Präsident Trump vor, gegen geltendes Recht zu verstoßen, und auch Kanada äußerte seine Missbilligung der Absprache mit Russland. Berichten zufolge versucht der US-Kongress, die Dieselvereinbarung zu blockieren.

Ukrainische Energieanlagen nach Waffenruhe-Ankündigung angegriffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete, dass Russland kurz nach Trumps Ankündigung Energieanlagen in der Ukraine angegriffen habe. Er teilte mit, dass eine Drohne vom Typ "Shahed" ein Kraftwerk in Kiew getroffen habe und später wurden weitere Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Region Charkiw gemeldet. Selenskyj betonte, dass diese Angriffe nach der von US-Präsident Trump ausgerufenen "Energie-Waffenruhe" stattfanden.

Unterdessen bereiten die Außenminister der Europäischen Union ein umfangreiches Sanktionspaket gegen Russland vor. Die vorgeschlagenen Sanktionen richten sich gegen fast 1.600 Personen und Organisationen, die mit den Kriegsanstrengungen Russlands in Verbindung stehen.

Originalquelle: mdr.de