Trump erhöht die Kosten für ein beliebtes Visum der Tech-Branche
Das Department of Homeland Security kündigt eine Erhöhung der Gebühr für H-1B-Visa auf über 103.000 Dollar an. Gleichzeitig plant das Außenministerium den Widerruf von Visa für bis zu 200.000 Asylsuchende.

Das US-Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) hat eine deutliche Anhebung der Gebühren für H-1B-Visa angekündigt, die nun über 103.000 Dollar betragen werden. Die Mitteilung vom Montag dürfte insbesondere Technologieunternehmen treffen, die stark auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind.
Parallel dazu plant das Außenministerium den Widerruf von Visa für bis zu 200.000 Asylsuchende. Laut Associated Press wäre dies die größte Massenentziehung von Visa in der Geschichte der USA. Diese Maßnahmen sind Teil der Bemühungen der Trump-Regierung, die Einwanderungspolitik zu verschärfen.
Das H-1B-Visum ist bei hochqualifizierten ausländischen Arbeitskräften, insbesondere in der Tech-Branche, beliebt. Eine erhebliche Gebührenerhöhung könnte es für Unternehmen schwieriger machen, internationale Talente zu rekrutieren, und somit deren Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.
Die geplanten Visa-Widerrufe für Asylsuchende haben bei Menschenrechtsorganisationen Bedenken hervorgerufen und könnten erhebliche humanitäre Folgen haben. Berichten zufolge versucht die Regierung auch, die Zahl der undokumentierten Einwanderer zu reduzieren, indem sie Nicht-Bürger unter Druck setzt, ihren Status aufzugeben.