Trumps 100% Drohnenzölle könnten US-Unternehmen schaden
Die US-Regierung hat am Donnerstag einen 100-prozentigen Zoll auf importierte Drohnen verhängt. Kritiker warnen, dass die Maßnahme die öffentliche Sicherheit gefährdet und tausende US-Unternehmen vernichten wird.

Die Trump-Regierung hat am Donnerstag einen 100-prozentigen Zoll auf importierte Drohnen angekündigt, die Wärmebildtechnik nutzen oder mehr als 25 Kilogramm wiegen. Der Schritt löste bei Kritikern und Branchenbeobachtern Besorgnis über mögliche wirtschaftliche und sicherheitstechnische Auswirkungen aus.
Die von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) veröffentlichten Richtlinien legen die neuen Zölle fest, die ab sofort für bestimmte Drohnenkategorien gelten. Zusätzlich wird auf kleinere Drohnen ein Zoll von 25 Prozent erhoben. Drohnen aus verbündeten Ländern, darunter Großbritannien, die EU, Japan, Südkorea, die Schweiz und Taiwan, sind von geringeren, aber dennoch spürbaren Zöllen betroffen.
"Nicht-sensible" Drohnen ohne Wärmebildfunktion sowie deren Komponenten unterliegen ab dem 9. Februar 2027 einem Zoll von 25 Prozent. Kritiker argumentieren, dass diese Zölle wichtige Anwendungen, wie die öffentliche Sicherheit und Notfalleinsätze, die auf Drohnentechnologie angewiesen sind, behindern könnten.
Branchenanalysten zufolge könnten die neuen Zölle zu erheblichen Kostensteigerungen für US-Unternehmen führen, die Drohnen nutzen oder herstellen. Viele Unternehmen sind auf importierte Komponenten oder fertige Drohnen angewiesen, und die gestiegenen Importkosten könnten ihre Wettbewerbsfähigkeit und Betriebskapazität beeinträchtigen.