Trumps "Lake America"-Schrift unterstreicht Albernheit des neuen Namens
Präsident Donald Trump nutzte die offizielle Schriftart seiner Regierung für eine Seeumbenennung. Instrument Serif, das Ernsthaftigkeit vermitteln sollte, wurde weithin als komisch empfunden.

Präsident Donald Trump verwendete die offizielle Schriftart Instrument Serif seiner Regierung bei der Umbenennung des Ontariosees in "Lake America". Die Wahl warf Fragen auf, da die Schriftart von vielen als amüsant und nicht als ernsthaft empfunden wurde.
Die Entscheidung der Regierung, den Ontariosee umzubenennen, fiel inmitten eskalierender Handelsspannungen zwischen den USA und Kanada. Als visuelle Hilfsmittel verwendete Poster zeigten "Lake America" in Instrument Serif, einer Schriftart, die Seriosität vermitteln soll, die aber von vielen als altmodisch oder sogar komisch angesehen wurde.
In der offiziellen Kommunikation ist die Wahl der Typografie entscheidend für die Vermittlung von Glaubwürdigkeit und Autorität. Regierungsdokumente und -kommunikation zielen in der Regel darauf ab, Schriftarten zu verwenden, die Formalität und das Gewicht des Staates widerspiegeln. So verwendete Trumps frühere Weißes-Haus-Regierung beispielsweise Merriweather, während Joe Bidens Regierung Mercury verwendete.
Die Verwendung von Instrument Serif für die Bezeichnung "Lake America", die von vielen als politischer Schachzug angesehen wird, hat Kritik hervorgerufen. Die Anwendung der Schriftart in einem solchen Kontext wurde mit früheren kommunikativen Fehltritten der Trump-Regierung verglichen, wie z. B. der Veränderung des prognostizierten Weges eines Hurrikans auf einer Karte mit einem Marker.
Kritiker argumentieren, dass solche Handlungen die Glaubwürdigkeit der Schriftart und damit auch der gesamten Regierung untergraben. Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, bezeichnete die Umbenennung als "etwas aus Saturday Night Live".