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Technologie

TSMC-Expansion in Arizona belastet regionale Wasserressourcen

Der Halbleiterhersteller TSMC weitet seine Fertigung in Phoenix aus, was die Debatte über den Wasserverbrauch der Industrie in der Wüstenregion verschärft.

29. Oktober 2026
TSMC-Expansion in Arizona belastet regionale Wasserressourcen

Der taiwanesische Halbleiterhersteller TSMC baut seine Präsenz in Phoenix massiv aus. Die geplanten Investitionen des Unternehmens in Arizona sind seit 2020 von ursprünglich 12 Milliarden Dollar auf geschätzte 265 Milliarden Dollar gestiegen, was als eine der bedeutendsten ausländischen Direktinvestitionen in der Geschichte der USA gilt.

Der Wasserbedarf des Werks, der sich auf nahezu 19 Millionen Liter pro Tag beläuft, stößt zunehmend auf Kritik. In einer Zeit, in der Arizona aufgrund sinkender Wasserstände des Colorado River mit Zuteilungsbeschränkungen konfrontiert ist, formiert sich in der Bevölkerung Widerstand gegen den hohen Ressourcenverbrauch der Industrie, der sich auch auf neu geplante Rechenzentren in der Region ausweitet.

Während die Ansiedlung von TSMC von lokalen Behörden anfangs als wesentlicher wirtschaftlicher Impuls begrüßt wurde, hat sich die Wahrnehmung in der Region gewandelt. Bürgerinitiativen hinterfragen nun die ökologischen Folgen solch ressourcenintensiver Projekte in einem Gebiet, das von anhaltender Trockenheit geprägt ist.

Inzwischen wurde das zweite Werk von TSMC fertiggestellt; ein drittes befindet sich im Bau. Das Unternehmen bleibt ein zentraler Pfeiler der Wirtschaftsstrategie von Phoenix, während die Diskussion über die langfristige Tragfähigkeit industrieller Großprojekte bei gleichzeitigem Wassermangel weiter zunimmt.

Originalquelle: theverge.com