TSMC erwägt Chip-Preiserhöhung um 5–10 % ab 2027
Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) erwägt eine Preiserhöhung für seine Chips um 5 bis 10 Prozent im Jahr 2027, wie Quellen berichten.

Der weltweit größte Auftragsfertiger für Halbleiter, TSMC, erwägt eine deutliche Preiserhöhung für Chips, die mit seinen fortschrittlichsten Fertigungsprozessen hergestellt werden. Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, teilten Reuters mit, dass die möglichen Erhöhungen zwischen 5 % und 10 % liegen könnten und ab 2027 für die Herstellungsprozesse gelten würden.
Die vorgeschlagene Erhöhung würde insbesondere Chips betreffen, die mit den neuesten Fertigungstechnologien produziert werden und eine wesentliche Komponente für moderne Geräte wie Smartphones und KI-Beschleuniger darstellen. TSMCs dominante Marktposition bedeutet, dass seine Preisentscheidungen weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Technologiebranche haben.
Sollten diese Preisanpassungen umgesetzt werden, könnten sie zu höheren Kosten für Endprodukte führen und potenziell zu Inflationsdruck im Technologiesektor beitragen. TSMC hat sich zu diesen Plänen, die auf Informationen von anonymen Personen aus internen Gesprächen basieren, nicht offiziell geäußert.
Jede Änderung in TSMCs Preisstrategie wird aufgrund der kritischen Rolle des Unternehmens in der globalen Technologielieferkette genau beobachtet. Jüngste Chipknappheiten haben die Bedeutung der Halbleiterfertigung unterstrichen, und Preisverschiebungen könnten die Verfügbarkeit und die Kosten von Elektronikgütern weltweit beeinflussen.