Anwaltskanzlei prüft Wertpapierklagen gegen Twilio nach Kurssturz
Die Kanzlei SueWallSt leitet eine Untersuchung wegen möglicher Verstöße gegen das Wertpapierrecht bei Twilio nach einer gesenkten Wachstumsprognose ein.

Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen verzeichnete Twilio Inc. einen Kurseinbruch von über 17 Prozent. Obwohl das Unternehmen die Erwartungen bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis übertraf, schockierte der Ausblick auf das vierte Quartal die Märkte: Das Unternehmen senkte die Prognose für das organische Wachstum auf 11 bis 12 Prozent, nachdem im dritten Quartal noch 16 Prozent erreicht worden waren.
Die Anwaltskanzlei SueWallSt hat daraufhin eine Untersuchung eingeleitet, um mögliche Verstöße gegen das Wertpapierrecht zu prüfen. Die Kanzlei vertritt die Interessen von Aktionären, die durch den Kursverfall finanzielle Einbußen erlitten haben.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob das Management von Twilio den Kapitalmarkt hinreichend über die Wachstumsentwicklung informiert hat. Betroffene Investoren werden dazu aufgerufen, ihre Handelsunterlagen für eine rechtliche Bewertung einzureichen, um festzustellen, ob Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.