Gericht verurteilt zwei Personen zu einer Million Yuan Schadenersatz für MiHoYo-Leaks
Ein chinesisches Gericht hat zwei Personen zur Zahlung von einer Million Yuan an MiHoYo verurteilt, nachdem diese vertrauliche Testversionen des Spiels Honkai: Star Rail unbefugt verbreitet hatten.
Der Spieleentwickler MiHoYo hat ein Gerichtsverfahren gegen zwei Personen gewonnen, die durch das unbefugte Knacken und Verbreiten von Testversionen des Spiels Honkai: Star Rail gewerblichen Schaden verursacht haben. Das Gericht stufte die Handlungen der Beschuldigten als Verletzung von Geschäftsgeheimnissen ein.
Die Verurteilten, Yang und Guo, müssen eine Entschädigung in Höhe von einer Million Yuan für entstandene wirtschaftliche Verluste sowie Rechtsverfolgungskosten leisten. Zusätzlich wurden sie zur Einstellung der rechtswidrigen Aktivitäten sowie zur Veröffentlichung von Erklärungen zur Schadensbegrenzung verpflichtet. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Die rechtlichen Schritte folgten auf interne Ermittlungen von MiHoYo, die ergaben, dass über öffentliche Plattformen Tutorials und Softwarepakete zur Nutzung von noch nicht veröffentlichten Spielinhalten verbreitet wurden. Noch vor der endgültigen Entscheidung hatte das Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen, um die weitere Verbreitung der geleakten Daten unmittelbar vor einem offiziellen Spiel-Update zu stoppen.
MiHoYo begründete die Klage mit der Notwendigkeit, den Schutz geistigen Eigentums und das Spielerlebnis zu wahren. Das Unternehmen betonte, dass man weiterhin entschlossen gegen unbefugte Datenlecks vorgehen werde, um die Geschäftsinteressen und das geistige Eigentum der Entwicklerteams zu verteidigen.