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Technologie

TXP Medical veröffentlicht Bericht zur Nutzung von Real-World Evidence in Japan

Ein neuer Bericht von TXP Medical analysiert den Einsatz von Gesundheitsdaten in der japanischen Pharmabranche und prognostiziert ein deutliches Marktwachstum für EMR-basierte Erkenntnisse bis 2035.

4. November 2026

TXP Medical hat das Whitepaper "The State of Japanese Real-World Evidence" veröffentlicht, das den aktuellen Einsatz von Real-World Data (RWD) und Real-World Evidence (RWE) im japanischen Gesundheitswesen untersucht. Der Bericht ist die erste Publikation des neu strukturierten Medical Data Lab des Unternehmens und dient als Leitfaden für medizinische Fachabteilungen bei der Auswahl geeigneter Datenquellen.

Prognosen zufolge wird der japanische Markt für die sekundäre Nutzung von Gesundheitsdaten von rund 35 Milliarden Yen im Jahr 2025 auf 85 Milliarden Yen bis 2035 anwachsen. Ein wesentlicher Teil dieses Wachstums entfällt auf Daten aus elektronischen Patientenakten (EMR), die laut Analyse eine jährliche Wachstumsrate von etwa 26 % verzeichnen dürften. Die Nutzung von RWE in regulatorischen Zulassungsverfahren hat bereits zugenommen: Während 2019 etwa 18 % der neuen Medikamente RWE nutzten, stieg dieser Anteil bis 2024 auf über 30 %.

Das Unternehmen plädiert für einen "Fit-for-Purpose"-Ansatz, bei dem die Wahl zwischen Abrechnungsdaten (Claims Data) und EMR-Daten auf der spezifischen klinischen Fragestellung basiert. Während Abrechnungsdaten großflächige Trends aufzeigen, bieten EMR-Daten Einblicke in Krankheitsschwere, Biomarker und die Gründe für spezifische Behandlungsentscheidungen.

Die Analyse stützt sich auf eine Plattform, die Daten aus 56 Universitäts- und Regionalkrankenhäusern mit über 26 Millionen Patienten integriert. Die Leitung des Medical Data Lab übernahm am 1. Oktober Dr. Tymo Nakao, der zuvor bei McKinsey & Company tätig war und nun den strategischen Ausbau des Bereichs datengestützte medizinische Forschung verantwortet.

Originalquelle: prnewswire.com