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Uber-CEO fordert steuerliche Neuausrichtung zwischen Kapital und Arbeit

Dara Khosrowshahi kritisiert die steuerliche Bevorzugung von Kapitalgewinnen und fordert eine Debatte über die wirtschaftliche Diskrepanz zu Lohneinkommen.

4. November 2026
Uber-CEO fordert steuerliche Neuausrichtung zwischen Kapital und Arbeit

Uber-CEO Dara Khosrowshahi hat die aktuelle steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen kritisiert. Angesichts der Inflation und der seit der Finanzkrise 2008 zunehmenden Lohnstagnation argumentierte er, dass die geringere Besteuerung von Kapitalgewinnen gegenüber regulärem Einkommen nicht zeitgemäß sei. Laut Khosrowshahi müsse die Politik ein besseres Gleichgewicht zwischen der Rendite auf Kapital und der Rendite auf Arbeit finden.

Zudem äußerte sich der CEO zu den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt. Er räumte ein, dass die Technologie bei vielen Arbeitnehmern Ängste vor Arbeitsplatzverlust auslöse, betonte jedoch, dass eine wirtschaftliche Transformation notwendig sei, um die Potenziale der KI sozialverträglich zu nutzen.

Diese Aussagen fielen mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen zusammen, in denen Uber einen Umsatz von 14,8 Milliarden Dollar meldete, was einem Anstieg von 10 Prozent entspricht. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Automatisierung voran und strebt bis Jahresende 700 fahrerlose Fahrzeuge auf der eigenen Plattform an.

Originalquelle: fastcompany.com